Das BCM beschäftigt sich als klassisches Managementsystem mit der Aufrechterhaltung des
Kerngeschäfts und seiner Prozesse welche Bedrohungen durch Störfälle (incidents, accidents, emergencies) und
Krisen ausgesetzt sind. BCM stellt somit einen wichtigen Aspekt des Corporate
Governance Framework dar und ist auch im
Zusammenhang mit unternehmerischer Sorgfaltspflicht (due diligence) zu sehen.
Zentrale Bedeutung kommt hier den Notfallszenarien und Wiederanlaufplänen bei. Die gewählte
Herangehensweise bezieht sich auf
die Anforderungen aus den folgenden Normen:
- BS 25999-1:2006 "Code of practice for business continuity management"
- BS 25999-2:2007 "Specification for business continuity management"
- PAS 77:2006 "IT Service Continuity Management"
- BS 25777:2008 "Information and communications technology continuity management - Code of practice"
- ISO 20000-1/20000-2 "Information technology - Service management - Part 1: Specification, Part 2: Code of practice"
- BSI-DE Standard 100-4 "Notfallmanagement"
Für service-orientierte Organisationen tritt hier der Aspekt des IT Service Continuity Managements (ITSCM, ITIL) in den Mittelpunkt der Betrachtung. Der Kunde sieht transparente, robuste
und performante (end-to-end) Dienste. Der Nutzen ist ein nach außen
sichtbares und ggf.
zertifiziertes Service Management auf welches z.B. bei Ausschreibungen
oder in Outsourcingverträgen Bezug genommen werden kann.
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